FAQ
Fragen und Antworten
Die Fragen, die Vertrieb, Konstruktion und IT vor einem Konfigurator-Projekt klären wollen.
Was ist ein KI-Konfigurator von Paraxa?
Eine Anwendung auf Ihrer Website, mit der Ihre Kunden eine Maschine aus Ihrem Programm selbst auslegen: live in 3D, mit Plausibilitätsprüfung und Richtpreis. Ein KI-Berater übersetzt Anforderungen in Alltagssprache in eine Konfiguration. Am Ende steht eine strukturierte Anfrage oder ein Angebot, das Ihr Vertrieb nur noch bestätigt.
Mehr dazu: KI-Konfigurator (3D), KI-Berater, Plausibilitätsprüfung, Angebotserstellung
Für welche Produkte eignet sich ein Konfigurator?
Für Produkte, die aus wiederkehrenden Bausteinen nach festen Regeln entstehen: Portale und Linearachsen, Förderer, Regal- und Lagertechnik, Hebezeuge, Stahlbaukomponenten, modulare Sondermaschinen. Faustregel: Wenn Ihr Vertriebsingenieur eine Anfrage mit einer Tabelle und Erfahrung auslegt, lässt sich das als Regelwerk abbilden. Einzelanfertigungen ohne Wiederholungsanteil eignen sich weniger.
Mehr dazu: KI-Konfigurator (3D)
Wie unterscheidet sich Paraxa von klassischen CPQ-Systemen?
Klassische CPQ-Systeme sind Lizenzsoftware für den eigenen Vertrieb, die Sie selbst modellieren und einführen. Paraxa baut Ihnen einen fertigen Konfigurator für Ihre Kunden, mit 3D, KI-Berater, Plausibilitätsprüfung und Angebot, und betreibt und pflegt ihn. Mit einem vorhandenen CPQ- oder ERP-System verbinden wir uns per Schnittstelle.
Mehr dazu: Schnittstellen zu ERP, PIM und CAD
Ersetzt der KI-Berater unseren Vertrieb?
Nein. Er übernimmt die Vorarbeit: Anforderungen verstehen, Typ vorschlagen, Parameter vollständig machen. Ihr Vertrieb erhält eine vorbereitete Anfrage und führt das Gespräch, das zählt.
Mehr dazu: KI-Berater, Anfrage-Automatisierung
Was passiert, wenn der KI-Berater etwas Falsches vorschlägt?
Der Berater schlägt vor, das Regelwerk entscheidet. Jeder Vorschlag durchläuft dieselbe Plausibilitätsprüfung wie eine manuelle Eingabe. Abweichungen zur Anforderung nennt der Berater ausdrücklich, etwa eine gröbere Genauigkeit als gewünscht.
Mehr dazu: KI-Berater, Plausibilitätsprüfung
Ersetzt die Plausibilitätsprüfung unsere Konstruktion?
Nein. Sie prüft jede Konfiguration gegen Ihre Auslegungsregeln und markiert Grenzfälle mit Begründung. Die verbindliche technische Freigabe bleibt bei Ihrer Konstruktion. Sie erhält aber eine vorgeprüfte Anfrage statt einer offenen E-Mail.
Mehr dazu: Plausibilitätsprüfung, Interne Freigabe und Margenschutz
Wir haben keine 3D-Daten, nur Zeichnungen. Geht das trotzdem?
Ja. Der 3D-Objektersteller modelliert nach Zeichnung oder Foto und prüft jedes Modell gegen die Maße. Für den Konfigurator genügt eine vereinfachte Geometrie. Ihre Konstruktionsdetails bleiben im Haus.
Mehr dazu: 3D-Objektersteller
Funktioniert der Konfigurator auch ohne Internet, etwa auf der Messe?
Ja. Im Messe- und Showroom-Modus läuft er als einzelne Datei vollständig offline auf einem Touch-Display. Das Beispiel mit FLT-Portalrobotern ist genau so gebaut. Anfragen vom Stand werden lokal gesammelt und nach der Messe übertragen.
Mehr dazu: Messe- und Showroom-Modus, Vertriebs-App offline
Auf welchen Geräten läuft der Konfigurator?
In aktuellen Browsern auf Desktop, Tablet und Smartphone, ohne Plug-in und ohne Installation. Große Modelle vereinfachen und komprimieren wir, damit sie auch mobil flüssig laufen.
Mehr dazu: KI-Konfigurator (3D), 3D-Objektersteller
Lässt sich der Konfigurator in unsere Website einbinden?
Ja, per Web-Component oder iFrame mit einer Zeile Code. Schriften und Farben übernimmt er von Ihrer Website. Produktseiten können per Link direkt eine vorbelegte Konfiguration öffnen.
Mehr dazu: Embed und API
Wie kommen Anfragen bei uns an?
Als strukturierter Datensatz mit allen Parametern, Konfigurations-Code, Richtpreis, kurzer Zusammenfassung und offenen Fragen für den Rückruf. Zustellung per E-Mail, als PDF und JSON oder über eine Schnittstelle direkt in Ihre Systeme.
Mehr dazu: Anfrage-Automatisierung, Schnittstellen zu ERP, PIM und CAD
Kann Paraxa auch Anfragen als PDF oder Lastenheft verarbeiten?
Ja. Die Digitalisierung von Anfragedaten liest PDF, Scans, Zeichnungen, Excel und E-Mails mit Anhängen. Jeder ausgelesene Wert verweist auf Seite und Fundstelle. Unsichere Werte bestätigt ein Mensch, bevor daraus eine Konfiguration wird.
Mehr dazu: Digitalisierung von Anfragedaten
Gibt es den Konfigurator in mehreren Sprachen?
Ja. Oberfläche, KI-Berater, Prüfhinweise, Datenblatt und Angebot gibt es je Sprache, mit einer Terminologieliste für Ihre Fachbegriffe.
Mehr dazu: Mehrsprachigkeit
Können unsere Händler den Konfigurator nutzen?
Ja, mit der Händler- und White-Label-Version im Paket Partner. Jeder Händler erhält einen eigenen Mandanten mit eigenem Branding und eigenen Preisaufschlägen. Regelwerk und Modelle pflegen Sie zentral.
Mehr dazu: Händler- und White-Label-Version
Können wir Regeln und Preise selbst pflegen?
Ja, mit dem Regelwerk- und Preislogik-Editor. Jede Änderung wird vor der Veröffentlichung gegen Referenzkonfigurationen getestet und versioniert. Wenn Sie die Pflege lieber abgeben, übernimmt das unser Änderungskontingent.
Mehr dazu: Regelwerk- und Preislogik-Editor, Wartung und SLA
Ist der Richtpreis verbindlich?
Nein. Er wird nach Ihrer Preislogik berechnet und ist als Richtwert gekennzeichnet. Sie entscheiden, ob Kunden ihn sofort sehen, als Spanne oder erst nach Freigabe durch Ihren Vertrieb. Verbindlich ist erst Ihr Angebot.
Mehr dazu: Angebotserstellung
Was kostet ein Konfigurator?
Sie zahlen eine einmalige Einrichtung und einen monatlichen Betrag für Betrieb, Hosting und Wartung. Lizenzen pro Nutzer gibt es nicht. Ihr verbindliches Festpreisangebot erhalten Sie nach der Analyse.
Welche Daten brauchen Sie von uns?
Produktunterlagen, die Auslegungsregeln Ihres Vertriebs (oft eine Excel-Tabelle), Preislisten und 3D-Daten als STEP. Fehlt etwas, erarbeiten wir es im Regelwerk-Workshop gemeinsam mit Ihrem Vertrieb und Ihrer Konstruktion.
Mehr dazu: 3D-Objektersteller
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